Krankheit und Tod gehören zu den schwersten Erfahrungen des menschlichen Lebens. Doch die christliche Tradition sieht in ihnen nicht nur Schmerz und Abschied, sondern auch den Übergang zur Ewigkeit und die Hoffnung auf die Begegnung mit Gott.

In diesem Band begleiten zwei große Heilige der Orthodoxen Kirche den Leser auf diesem Weg. Der heilige Theophan der Klausner wendet sich in seinen Briefen an Menschen, die krank sind, dem Tod nahekommen oder einen geliebten Menschen begleiten. Mit großer seelsorgerlicher Weisheit zeigt er, wie Krankheit und Leiden zu einem Weg der inneren Läuterung und des Vertrauens auf Gottes Barmherzigkeit werden können. Der heilige Ignatius (Brjantschaninow) führt diese Gedanken weiter und eröffnet den Blick auf die christliche Lehre über Tod, Gericht und das Leben der Seele nach dem Tod. Seine Ausführungen laden dazu ein, das eigene Leben im Licht der Ewigkeit neu zu betrachten.
Dieses Buch richtet sich nicht nur an Menschen, die selbst mit Krankheit oder Sterben konfrontiert sind. Es schenkt auch Angehörigen Trost und hilft, den Tod eines nahestehenden Menschen aus der Perspektive des christlichen Glaubens zu verstehen. Wer lernt, den Tod nicht als Ende, sondern als Übergang zu sehen, entdeckt zugleich einen neuen Blick auf das Leben selbst.
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