
EINE KOMPROMISSLOSE ANALYSE FALSCHER KIRCHENEINHEIT
Was bedeutet es, katholisch zu sein? Und worauf gründet die Einheit der Kirche?
In den beiden hier vereinten Schriften untersucht J. J. Overbeck den Anspruch westlicher Kirchen auf Katholizität und stellt ihn dem Glauben und der kirchlichen Ordnung der Orthodoxie gegenüber.
Im ersten Werk untersucht er die Ansprüche der orthodoxen Kirche gegenüber anderen christlichen Konfessionen und legt dabei ihren unverfälschten apostolischen Glauben und die ursprüngliche Ordnung der Kirche dar.
Das zweite Werk wendet sich insbesondere dem Anglo-Katholizismus zu. Overbeck prüft dessen Versuch, katholische Lehre und Tradition mit der bestehenden anglikanischen Ordnung zu verbinden. Dabei legt er die inneren Widersprüche dieses Weges offen und stellt die Frage, ob wahre Katholizität durch Vermittlung und Kompromiss gewonnen werden kann.
Für Overbeck geht es dabei um weit mehr als um äußere Formen oder kirchliche Bräuche. Im Mittelpunkt stehen der Glaube der Kirche, ihre geistliche Autorität und die Kontinuität der einen katholischen Kirche. Seine Antwort ist kompromisslos: Wahre kirchliche Einheit kann nicht auf Kosten der Wahrheit entstehen. Sie verlangt die Rückkehr zu jenem Glauben und jener kirchlichen Ordnung, die Overbeck in der Orthodoxie als Bewahrung der alten, ungeteilten Kirche erkennt.
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